
Coverentwurf
SATIRISCHER GESELLSCHAFTSROMAN
Man wird ja wohl noch was sagen dürfen
Abgeschlossenes Manuskript · Auf Verlagssuche. Der Roman ist noch nicht veröffentlicht.
Hias kennt seine Kunden, seinen Stammplatz in der Wirtschaft „zum kalten Hirsch“ und ungefähr dreißig Krankheiten, die er hoffentlich nicht hat. Mit achtundzwanzig wartet der Tankwart aus dem bayerischen Bergham noch immer darauf, dass aus seinem Leben etwas wird. Ausgerechnet jetzt bekommt die Tankstelle einen Bezahlautomaten. Der braucht keinen Urlaub – und könnte Hias bald einen Teil seiner Arbeit abnehmen.
Da kommt das Angebot der populistischen DPP gerade recht. Endlich einer, der Hias etwas zutraut. Ein paar Veranstaltungen organisieren, ein bisschen Geld verdienen – dafür muss man ja nicht alles glauben, was die Herren erzählen. Nur steht bald sein Name unter einem Bericht, von dem er genau weiß, dass er nicht stimmt.
Während Bergham über angeblichen Klimaschwindel, gefährliche Windräder und die Frage debattiert, wer im Ort dazugehören darf, läuft Frau Gsölls Keller voll. Und Kathi, die mit einem Satz einen ganzen Stammtisch zerlegen kann, stellt Hias Fragen, die sich nicht mit einem „Zefix“ beantworten lassen.
Ein bissiger, warmherziger Roman über die Lust am Rechthaben, die Angst, überflüssig zu werden, und den Mut, endlich Verantwortung zu übernehmen.